Hier werden wir unsere Berichte und Bilder in 2025 nach kurzem Verbleib auf der Startseite eintragen....
Jahresabschlussbericht 2025
Motorrad fahren macht Spaß, immer und immer wieder – auch in 2025.
Auch im Jahr 2025 war der MCB viel unterwegs, wie immer gab es Mehrtagestouren und a
uch viele schöne Tagestouren. Vielen Dank an dieser Stelle an unsere Tourguides, die uns auch dieses Jahr durch das In- und Ausland führten.
Es begann – wie beim MCB üblich - mit der Mitgliederversammlung im Januar. Es gab insgesamt elf Ehrungen, davon wurden sieben Mitglieder für 40 Jahre Mitgliedschaft im MCB geehrt.
Die Eröffnungstour, geführt von Gerhard, fand am 03.05. statt. Die Tour führte uns zu den Felsengärten in Hessigheim.
Am folgenden Wochenende stand die Nordschwarzwaldtour von Jörg auf dem Programm mit „Kuhstall, ohne Kuhstall“, weil ausgebucht. So wurde umdisponiert und über Dobel, Eyach-Tal, den Kaltenbronn mit 12 Motorrädern die Nagold-Talsperre angefahren. Da wurde gerade ein großer Tisch frei, so dass auch die Einkehr am Bikertreff möglich war. Die Rückfahrt ging dann über die bekannten Kreis- und Landesstrassen.
Am 18.05. ging es bei strahlendem Sonnenschein zur Motorradweihe nach Ötigheim und danach führte Martin eine kleine Tagestour durchs Murgtal mit Abschluss beim Oldtimer-, und Traktorentreffen in Baden-Baden beim Seniorenzentrum Maternus.
Am Pfingstmontag bekam der MCB Besuch aus Saltara vom Motorradclub Dragone 2.0. Die Gäste reisten mit 19 Personen und 16 Motorrädern an. Es gab gemeinsame Ausfahrten und ein gemeinsames Grillen bei Günter (vielen Dank noch einmal an den Gastgeber). Es ist eine tolle Partnerschaft mit regem Austausch und gegenseitigen Besuchen. Der nächste Besuch ist auch schon in Planung.
An Fronleichnam ging es zur Kainsbacher Mühle in der fränkischen Schweiz. Es war eine tolle Mehrtagestour geführt von Martin. Alle waren sich einig, diese Ausfahrt verdiente die Höchstzahl an Punkten. Planung, Tourguide, Lokation, Gegend. Alles war on top. Insgesamt waren es am Ende 1187 gefahrene Kilometer.
Im Juli stand dann schon die nächste Mehrtagestour an. Es ging nach Sulzberg in Österreich. Das Hotel und die Touren waren super, leider war das Wetter in dieser Woche nicht so sehr auf unserer Seite. Viel Wasser von oben, aber wir ließen uns nicht abhalten vom Fahren. Der eine fuhr vielleicht ein bisschen mehr, der andere ein bisschen weniger, aber die gemeinsame Zeit war wieder schön. Es wurde viel gelacht und auch diese Urlaubstage gingen zu schnell vorbei.
Natürlich darf beim MCB ein Wochenende im Lärmfeuer nicht fehlen. Wir sind dort ja schon Stammgäste und es ist immer wieder wie ein „nach Hause“ kommen, wenn wir so herzlich von Isabella empfangen werden. Die von Rolf organisierten Touren haben Spaß gemacht, das Essen war wie immer lecker und auch die Geselligkeit kam nicht zu kurz.
Am letzten Wochenende im August fand die „Mädels“-Tour statt. Es ging an den Bodensee, nach Hagnau. Das Wetter war so lala, aber wir hatten ein tolles Wochenende, ein sehr schönes Hotel und schöne Touren.
Über den 3. Oktober fand unsere Abschlusstour statt. Dies ist ja auch schon Tradition. Dieses Jahr ging es, in den Spessart nach Jossa. Leider machte uns das Wetter auch hier einen Strich durch das Fahr-Vergnügen, aber wir hatten trotzdem viel Spaß. Das Hotel hatte eine Kegelbahn, die wir zu einem „Wettkampf“ nutzten. Auch konnte man um das Hotel schöne Spaziergänge machen. Und die ganz „Harten“ fuhren auch im Regen eine Runde mit dem Motorrad. Vielen Dank an Robert und Jörg für die Planung und Durchführung.
Ja, und schon ist das Jahr 2025 wieder vorbei....aber der MCB bleibt aktiv, für 2026 sind wir schon wieder feste am Planen.
Teilnahme am Weihnachtsmarkt der Vereine
Der Motorradclub Bietigheim e.V. bedankt sich nach der Teilnahme am diesjährigen Weihnachtsmarkt der Vereine bei allen Besuchern, Helferinnen, Helfern und der Gemeinde ganz herzlich. Wir wünschen allen eine schöne Advents-, und Weihnachtszeit.
Abschlusstour nach Jossa (02.10.-05.10.2025)
Die Sommermotorradsaison geht zu Ende und wie immer machten sich die MCB‘ler auch dieses Jahr auf zu einer Saisonabschluss-tour. Es ging zu einem neuen Ziel und Hotel und so starteten am Donnerstag 17 Motorräder von der Agip in Bietigheim nach Jossa (im Spessart) zum Bikerhotel Jossgrund. Vier MCB‘lerInnen kamen separat mit dem Motorrad, weitere vier, die mit dem Auto fuhren. Am Ende waren wir 21 Motorräder – ein Rekord für eine Abschlusstour! Jörg und Robi, zwei unserer Mitglieder hatten das Hotel ausgesucht und die Touren geplant und geführt. Nachdem alle angekommen waren und sich das „Stiefelbier“ haben schmecken lassen, ging es dann am Abend zum gemeinsamen Abendessen am Buffet. Danach war gemütliches Beisammensein angesagt. Es wurde wie immer viel gelacht, geschwatzt und auch gesungen. Am Feiertag führte uns Jörg mit einer sehr schönen Tour zur Clingenburg in Klingenberg und zum "Engländer", dem beliebtesten Bikertreff im Spessart. Den „Auto-Mädels“ war es auch nicht langweilig, sie machten zusammen einen Ausflug und genossen die gemeinsame Zeit. Das Wetter war uns an diesem Tag wohlgesonnen, so dass wir einen tollen Tag hatten. Am Abend gab es dann für einige ein Spezialabendessen, eine riesige Schweinshaxe und für andere ein Schäufele. Leider waren die Wetteraussichten für den Samstag nicht gut, so dass schon am Abend über Alternativpläne für den nächsten Tag beraten wurde. Es regnete dann tatsächlich, aber der Jossgrund hatte auch dafür eine Lösung. Es gab dort eine schöne Kegelbahn, eine DART-Scheibe und auch einen Tischkicker für diejenigen, die sich etwas sportlich betätigen wollten. Da wir alle keine Profis beim Kegeln sind und die Kugel des Öfteren einfach rechts oder links an den Kegeln vorbeirollte, hatten wir auch hier viel zu lachen. Für diejenigen, die es lieber etwas gemütlicher wollten, gab es eine schöne kleine Wellnessoase mit Sauna. Ein paar MCB’ler nutzten den Vormittag (es nieselte nur) für einen Spaziergang. Sie ließen sich von der Wirtin die Info für eine kleine Runde geben. Auch ich machte mich auf, allerdings wusste ich nichts von den anderen beiden, daher ging ich alleine. Ungefähr in der Mitte der Runde begegnete ich den beiden und erklärte Ihnen wie der Weg wieder zurück zum Hotel verlief. Die beiden waren aber wohl so in „Benzingespräche“ vertieft, dass sie den Abzweig zum Hotel verpassten. Sie sahen dann einen Kirchturm und dachten, dass sei die Kirche in Jossa, war sie aber nicht. Sie waren zu einem weiter entfernten Ort gelaufen. Da sie nun nicht mehr wussten, wie sie ans Hotel zurückkommen konnten, haben Sie eine Frau angesprochen, die gerade an einem Bankautomat Geld abgehoben hat und sich erst einmal recht erschrocken hatte, aber die beiden sahen wohl doch nicht wie Räuber aus und so war die Frau sogar so nett, die beiden mit dem Auto zum Hotel zurückzufahren, da der Weg dorthin wohl doch sehr weit gewesen wäre. Zeit für Langeweile gab es also nicht und auch dieser Tag verging einfach viel zu schnell. Am Sonntag stand dann schon wieder die Heimreise an. Leider gab es auch an diesem Tag viel Wasser von oben, aber alle kamen wieder gut zuhause an. Es war wieder ein toller Saisonabschluss, mit einem Rekord an TeilnehmerInnen. Das Hotel und die Gegend geben viel her, sowohl für MotorradfahrerInnen, als auch zum Wandern oder Städtebummeln. Ein zweiter Besuch im Jossgrund wäre also sicher schön, vor allem, da wir ja aufgrund des Wetters eine Tour (zur Wasserkuppe) gar nicht fahren konnten. Vielleicht ja nächstes Jahr. Vielen Dank an Jörg und Robi für die Zeit, die sie in die Planung der Touren und die Auswahl des Hotels gesteckt haben! (Marion)
Mädelstour an den Bodensee (29.08.-31.08.2025)
Am letzten Augustwochenende machten sich fünf Mädels des MCB auf, um ein gemeinsames Wochenende am Bodensee zu verbringen. Drei Mädels fuhren mit dem Motorrad und zwei mit dem Auto. Wir Motorradfahrerinnen starteten morgens um 9 Uhr an der Agip in Bietigheim. Den ersten Kaffee gab es dann in Ziegler‘s Backstube in Nagold. Gut gestärkt ging es weiter über den Lochenpass, vorbei am Kloster Beuron nach Pfullendorf. Dort legten wir bei der Bäckerei Zoll-Zollhaus einen weiteren Stopp ein (hier gibt es eine riesige Kuchenauswahl…sehr lecker). Dann ging es weiter zum Hotel Fischerstüble in Hagnau, wo wir uns erst einmal ein Ankomm-Stiefelbier gönnten und uns angeregt mit Leonie, der Chefin des Hauses, unterhielten. Wir erfuhren, dass sie eine bekannte Rallye-Fahrerin in Deutschland war und es war sehr interessant einen kleinen Einblick in das Rallye-Geschehen zu bekommen. Den ersten Abend gestalteten wir gemütlich. Wir holten uns Pizza und bei Musik der 80er/90er Jahre, sehr angeregter Unterhaltung und viel Lachen ließen wir es uns im Aufenthaltsraum des Hotels gutgehen.
Der nächste Morgen begrüßte uns leider mit dicken Wolken und es sah sehr nach Regen aus, aber wir ließen uns davon nicht abhalten etwas zu unternehmen. Drei Mädels entschieden sich für eine Shopping-Tour in Konstanz. Sie fuhren mit der Fähre nach Konstanz und hatten viel Spaß und Erfolg beim Einkaufen. Den Nachmittag ließen sie entspannt am See mit guten Gesprächen ausklingen. Wir zwei anderen Mädels wollten Motorradfahren und machten uns mit Regenkleidung auf zur geplanten Tagestour. Das Wetter meinte es ziemlich gut mit uns…hier und da gab es mal ein Tröpfchen von oben, aber der einzige große Schauer an diesem Tag wartete bis wir in Isny im Café saßen und hörte dann auch wieder auf als wir weiterfuhren. Wohl aufgrund des Wetters waren die Straßen ziemlich frei und wir hatten den Riedbergpass quasi für uns allein und das Fahren machte einfach nur Spaß. Am Schwabenhof legten wir noch einen kurzen Stopp ein, aber wir waren so im Motorrad-Fieber, dass wir nicht einkehrten, sondern das jetzt sogar sonnige Wetter genießen wollten. Vorbei am Hotel Ochsen bei schönstem Sonnenschein ging es dann zurück nach Hagnau, wo wir nach einem tollen Tag glücklich und zufrieden ankamen. Zusammen mit den anderen ging es dann zum Abendessen in den Ortskern von Hagnau und nach einem kleinen Spaziergang zum Hafen in Hagnau, kehrten wir für einen „Absacker“ noch einmal ein.
MCB Tour mit R-Reisen in den Odenwald
Es ging mal wieder in den Odenwald zum Lärmfeuer, dieses Mal über R-Reisen gebucht und der Chef selber, nämlich Rolf war quasi der Busfahrer. Alle eingesammelt an der AGIP wurden noch weitere 4 Teilnehmer-innen in Maulbronn mitgenommen. Bei bestem Wetter führte die Tour durch den Kraichgau nach Bad Wimpfen zum ersten großen Halt mit Einkehrschwung. Danach ging es zügig weiter, um am späten Nachmittag das Ziel, das Hotel Lärmfeuer zu erreichen. Wie immer, zuerst das Stiefelbier, wurde auf der Sonnenterasse eingenommen und nach dem Abendessen, mit den Songs von Peter, hatten nicht nur wir unseren Spaß, sondern auch eine Kölner Motorradgruppe, die am „Summer Wine“ ihre Freude hatten. Am nächsten Tag ging es über die Pfalz, mit Pause am Paddelweiher See, wieder nach Hause und es wurde aufgrund eines NAVI-Problems wieder einmal eine sehr schöne Alternativstrecke gefunden. So ist das immer wieder schön, mit R-Reisen unterwegs zu sein, da ist immer Spass, Spannung und Abwechslung drin. Gerne wieder, deshalb sagen wir danke an unseren Tourguide Rolf, an alle, die teilgenommen haben, sowie an das Lärmfeuer-Team für wieder einmal für besten Service, lecker Essen und prima Unterkunft.
MCB-Tour Bregenzer Wald mit Hasen und Igeln
Insidern ist dieses Fahrsystem des Tourguides nahe Kaiserlautern vertraut, bei dem eine schnellere Gruppe, die Hasen und eine langsamere Gruppe, die Igel, auf nahezu derselben Route unterwegs sind und obwohl die Hasen ausscheren und mehr Kilometer machen, dafür schneller, alle gemeinsam ans Ziel kommen. In diesem Bericht geht es aber nicht vorwiegend um dieses Fahrsystem, sondern eher um das originale Märchen aus Buxtehude der Brüder Grimm, mit dem entsprechenden Verhalten der Beteiligten. So fanden sich dienstags 12 Motorradfahrer bei der AGIP ein, um in einer Gruppe, bei strömendem Regen, Richtung Bregenzer Wald zu fahren und nach typischem Verhalten von Igeln, wenn Gefahr droht, hatten sich bereits schon 2 eingerollt und machten die Tour mit dem Auto. Um die Mittagszeit hörte der Regen auf, die Hasen begaben sich auf die geplante, kurvenreiche Strecke und es kam, wie es kommen musste, ganz nach Gebrüder Grimm, kamen die Igel durch Beschiss 5 Minuten vorher an der Unterkunft an. Das Stiefelbier wurde gleich auf der Terrasse in lustiger Gesellschaft und viel Gelächter getrunken. Am nächsten Tag fiel das Highlight, die Silvretta-Hochalpenstraße wegen Murenabgang und Sperrung deswegen aus, die Alternative, geführt von Gerhard über den Arlbergpass, war bei bestem Wetter auch sehr reizvoll. An den nächsten Tagen führten Touren von Martin und Gerhard an den Rottachsee, der Alpe Dornach, den Pfänder und immer wieder wurde der Riedbergpass für raus oder rein nach Sulzberg genutzt. Ein Hase wollte auf der Tour zurück von der Alpe Dornach schlau sein, überholte die Gruppe, das war leider eine Sackgasse und so ging der Wettstreit wieder zugunsten der Igel aus. Aufgrund von starken Regen machte eine Gruppe einen Busausflug nach Bregenz zur Seebühne, sehr sehenswert, das Bühnenbild von „Der Freischütz“. Nach 5 Tagen stand die Heimfahrt an. Wieder feuchtes Wetter und bei einer Rast wurde das rechte Langohr eines Hasen plötzlich taub. Ein Landarzt hatte versucht, den Gehörgang wieder frei zu bekommen, es scheiterte kläglich. So nimmt die Geschichte eine sonderbare Wandlung, ein Igel hatte den Hasen Huckepack genommen, es endete nicht tragisch nach 74 Versuchen, wie im Märchen, sondern glücklich, weil Hase und Igel gleichzeitig in Bietigheim ankamen und somit beide Gewinner waren. Trotz heftigem Wetter hatten wir wieder so viel Spaß, danke deshalb den Tourguides und den Teilnehmer-innen und auch dem Ochsen Sulzberg Team für die schönen Tage, bei bester Unterkunft, leckerem Essen und tollem Service.
MCB- Tour zur Kainsbacher Mühle
Dank dem Engagement und der Vorausfahrt von Martin und Robert konnte an Fronleichnam eine Gruppe bestehend aus einer Bikerin und sieben Bikern ihre Fahrt zum viersterne Hotel Kainsbacher Mühle in der fränkischen Schweiz antreten. Neue Lokation, neue Gegend für den MCB. Ohne Abstriche ist die fränkische Schweiz lohnenswert mit zahlreichen kleinen Bergstrecken, vielen Tälern mit Bächen und Flüssen, die eine angenehme Kühle verströmten und ausladenden Höhenzügen. Wohlgemerkt mit unzähligen Strecken ohne jeglichen Verkehr!
So konnte die Gruppe ziemlich flott und mit Begeisterung Kilometer reißen. Natürlich durften da die bekannten Bikertreffs Kathy`Bräu im Heckenhof bei Aufsess und die FichtenRanch bei Hohenfels zur Pause nicht fehlen. Sehr lohnenswert war auch Pottenstein mit den zahlreichen signifikanten Felsformationen eingebettet in ein Tal, praktisch die kleine Schwester vom Donautal.
Mitten durchs Hotel fließt der Kainsbach und ergießt sich rauschend über das alte Mühlrad. Unser Wirt Ron erzählte, dass sein Bikerhotel demnächst in einer großen Motorradzeitschrift des Syburger Verlags erscheint und er auch mit Isabella und Stefan vom Lärmfeuer befreundet sei. Das Haus betreibt er zusammen mit seiner Frau Steffanie. Der Terrassengarten des Hotels, mit ausladendem Park, war unser allabendlicher Treff zur blauen Stunde. In dem Park mit altem Baumbestand fühlt sich sogar Biber Paul wohl.
Die Stimmung der Gruppe war mehr als ausgelassen und entspannt, oft lachte man sich bei den Sprüchen einzelner halbtot. Einer von uns hatte da die Hälfte des halben Happurger Sees durchschwommen, ein anderer erklärte „auch ein Truthahn hat ne Blutbahn“. Es wurde festgestellt, dass ein Motorrad mit einem orangen Rahmen einer Kettensäge eines namhaften Herstellers mit der selben Farbe gleicht und man mutmaßte, dass das Auspuffgeräusch des Motorrads aus den alten Aufnahmen der Blechbüchsen Armee von der Augsburger Puppenkiste entstammt. Die Stimmung kochte…….
Unser Komponist und Chorleiter Peter, bekannt als Kirschenliebhaber und Fahrer eines gleichfarbigen Choppers hat wie gewohnt uns alle und die komplette Gästeschar mit den Lidern „summer wine“, „s`Bietjer Lied“, Revivels von Udo Jürgens und vielem anderen begeistert. Jetzt gibt es eine Unterabteilung des MCB, einen gemischten Chor. Eine CD unserer Darbietungen steht in Aussicht, so wurde mitgeteilt.
Dann der Abschlußabend, Gaumen.- und Augenschmauß, die fränkische Platte. Gegrilltes Schäufele aus der Röhre mit vielen regionalen Beilagen. Das naturbelassene Holzbrett, auf welchem alles stilvoll angerichtet war, musste von zwei Personen getragen werden, so groß war es. Der absolute Höhepunkt war dann, das direkt von Ron am Tisch auf offener Flamme zubereitete und flambierte Crepe Suzette, serviert mit Vanilleeis. Ein Zungenschnalzer vom Feinsten.
Alle waren sich einig, diese Ausfahrt verdiente die Höchstzahl an Punkten. Planung, Tourguide, Lokation, Gegend. Alles war on top. Und außerdem haben wir nicht nur gelacht, sondern auch 1187 km abgespult. Nach der Tour ist wie bekannt vor der Tour. Bereits im Juli steht die nächste Motorradreise an und es geht dann nach Sulzberg im Bregenzerwald. Die Kainsbacher Gruppe wünscht hierzu gutes Gelingen und einen ebenso entspannten Aufenthalt, wie wir ihn hatten. (Bericht von Gerhard)
Gelebte Partnerschaft: Motoclub Dragone, Saltara besucht den MCB
Am Pfingstmontag reiste der Motoclub Dragone mit 19 Personen auf 16 Motorrädern aus der Region Colli Al Metauro, Pesaro und Urbino an, um von einer MCB- Abordnung in Geroldsau empfangen und zum Hotel Puccini geleitet zu werden. Sogar ein Pärchen aus Rovinj, Kroatien hatte sich der Gruppe angeschlossen. MCB-Vorstand Robert, 2. Vorstand Hans-Peter und Dragone Tourguide Romeo tauschten Begrüßungsworte und Geschenke aus, danach kam durch Mario, in Vertretung für BM Braun auch der Empfang durch die Gemeinde Bietigheim nicht zu kurz. Er brachte es auf den Punkt, eine gelebte Partnerschaft, die Vertretung kam deshalb zustande, weil BM Braun am Abend in die andere Richtung nach Colli Al Metauro unterwegs war. Die Gemeinde Bietigheim lies es sich aber nicht nehmen, allen Angereisten ein Begrüßungs-geschenk zu überreichen, natürlich im Täschchen mit Bietjer Logo. Mario‘s Schwägerin Francesca übersetzte, jedoch hatten alle Redner ihren Vortrag auch mit einigen Sätzen in italienischer Sprache gespickt, das ist ungefähr, wie Karaoke singen, nicht perfekt, wird aber immer mit großem Beifall der Zuhörer honoriert und Respekt, wer es sich traut. Am nächsten Morgen führte Gerhard die Gruppe durch den Schwarzwald nach Kälberbronn in den Kuhstall zur Mittagseinkehr. Der Blick vom Restaurant direkt in den Kuhstall ist einzigartig. Ein besonderes Schmankerl war am Abend dann das Grillfest bei Günter in Bad Rotenfels. Die Anreise der gesamten Gruppe mit der Bahn direkt an Günters Eventlocation war perfekt, um einen schönen Abend zu haben und auch ein Gläschen in der Geselligkeit trinken zu dürfen. Am Mittwoch führte Hubert die Gruppe über die Staustufe Iffezheim in die Region Freudenstadt. Nach der Einkehr in der Tannenstube ging es über Oppenau, Allerheiligenwasserfälle und Motodrom Wagshurst zurück, um bei Ankunft im Puccini den Motoclub Dragone mit einem Gläschen Prosecco zu verabschieden. Nachdem der MCB im Rahmen der Bürgerreise im letzten Jahr in der Region Saltara den Motoclub Dragone getroffen hatte, wurden die Kontakte mit dem Gegenbesuch auf ganz besondere Weise verstärkt. Mit italienisch, englisch, französisch, deutsch, mit Gesten, sowie Händen und Füßen waren ganz besondere Menschen in ihrem gemeinsamen Hobby „Motorradfahren“ mit so viel Spaß vereint, die jüngste Teilnehmerin Mitte 30, der älteste italienische Motorradfahrer zählte 82 Jahre. Alle waren sehr diszipliniert, vorsichtig und aufgrund der besonnenen, niedrigdrehenden Fahrweise durch Ortschaften, hatte die Region Sasbachwalden wohl nichts davon mitbekommen, dass eine Gruppe mit 30 Motorrädern durchgefahren war. Was braucht es noch zur überregionalen Völkerverständigung, den neuen Kontakten auch nach Rovinj, Kroatien mit dem Ziel, auch dort eine Tour hinzuplanen? Klar, ein herzliches Dankeschön an das Organisationsteam, an den Motoclub Dragone um Romeo für Wein, T-Shirts, Medallie und Fahnen, an die Tourguides Gerhard, Hubert und Martin, an die Gemeinde Bietigheim, an Mario und Francesca, an alle Salatspenderinnen, Helfer, -und Helferinnen, an Günter, sowie an alle Teilnehmer-innen, die es sich nicht nehmen ließen, ihre Freizeit mit 3 Tagen in der Gruppe zu verbringen.
MCB- Sonntagstour mit Motorradweihe und Ausfahrt
15 Motorradfahrer,-innen machten sich auf nach Ötigheim zum Tellplatz. Christian Warth hatte zu einer privat organisierten Motorradweihe eingeladen, die aus einer Hofsegnung bei den Schwiegereltern entstand.
Unter sonnigen Himmel versammelten sich ca. 50 Motorräder, deren Fahrer,-innen gekommen waren, um von Diakon Christian Reis unter dem Motto „Mit Gottes Segen frei wie ein Vogel“ den himmlischen Segen für das Hobby entgegenzunehmen. Seinem Glaubensverständnis nach hat uns Gott mit Verstand und Sinn ausgestattet. Es liegt aber an uns, diese Gaben einzusetzen und das nicht nur von den Zweiradfahrern, sondern das Apell ging an alle Verkehrsteilnehmer. Macht man das sorgfältig und richtig, ist Motorradfahren ein ganz normaler Freizeitspaß. Nach den Fürbitten fand die Segnung statt und es wurde dazu an jeden Biker,-in eine Christophorus-Medaille als Schlüsselanhänger überreicht. Vielen Dank an Christian Warth und Team, sowie Diakon Christian Reis und allen Teilnehmer-,innen für diesen tollen Event.
Martin führte weiter zu einer kurzen Tour ins Murgtal, über Freiolsheim, Gernsbach, die Nachtigall zum Schafberg nach Baden-Baden. Am dortigen Klinikum Mittelbaden gab es ein Traktoren- und Motorrad Oldtimertreffen mit reichlich Unkikaten zu bestaunen.
An diesem schönen Sonntag war von allem etwas dabei, Besinnlichkeit, Nachdenklichkeit, Apell, Fahrspaß, Unterhaltung, schöne Gespräche und das alles aus einem gemeinsamen Hobby heraus, dem Motorradfahren.
MCB-Jahreshauptversammlung am 05.01.2025 oder das 40er- Feuerwerk
In diesem Jahr konnten 40 Gäste bei 36 Wahlberechtigten zur Jahreshauptversammlung vom 1. Vorsitzenden Ralf Heck begrüßt werden. Bei den Ehrungen langjähriger Mitglieder wurden 11 Mitglieder insgesamt und 7 Mitglieder davon für 40 Jahre Vereinszugehörigkeit geehrt. Nach den Berichten der Verwaltung und der Tourguides, der Entlastung der Verwaltung, der Verabschiedung und Worte des Dankes an die langjährigen Verwaltungsmitglieder, den 1. Vorsitzenden Ralf Heck, sowie den Kassier Rolf Baumgart, fanden die Neuwahlen statt. Bernd Stemmle übernahm wieder routiniert das Amt des Wahlleiters.
Die Verwaltung des MCB setzt sich mit folgenden Mitgliedern zusammen:
1. Vorsitzender: Robert Schmitt, 2. Vorsitzender: Hans-Peter Wick, Kassiererin Birgit Keller, Schriftführer (Geschäftsführer): Martin Frank, Beisitzer-innen: Marion Gärtner, Joachim Volz und Rolf Baumgart, Kassenprüferinnen: Petra Bruns und Gabi Hausmann.
Das Amt des Sportwarts bleibt auch in diesem Jahr unbesetzt, jedoch hatten sich 7 Mitglieder in 2024 bereiterklärt, Touren zu organisieren. Das hat so gut geklappt, es wurden sehr viele schöne, anspruchsvolle Fahrten durchgeführt, sodass der MCB an diesem Modus festhält und auch in diesem Jahr ein gut gefüllter Terminkalender auf der Homepage zu finden sein wird.
Nach den Wahlen fanden die Ehrungen statt. Durch die Anwesenheit wurden von den 40er- Jubilaren dabei die ein oder andere Rakete mit Anekdoten aus früheren Jahren gezündet. So waren die Ehrungen kurzweilig, amüsant und es gab noch weitere spannende Geschichten in den Pausen und in der geselligen Runde nach dem offiziellen Teil.
Für langjährige Mitgliedschaften wurden geehrt:
40 Jahre: Wolfgang Bader, Andres Brunner, Armin Gressel, Matthias Herm, Ralf Pinkinelli, Robert Schmitt und Herbert Tritsch.
30 Jahre: Sabine Tritsch
20 Jahre: Sabine Krämer und Ulf Hintze
10 Jahre: Hans-Peter Wick
Nach den Ehrungen wurden die bis dahin bekannten Termine vorgestellt. Nach dem Beenden des offiziellen Teils klang der Abend, wie immer, in gemütlicher Runde zum Austausch der Erlebnisse des letzten Jahres und älterer Geschichten gemütlich aus.
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