Willkommen beim MC-Bietigheim

MCB Abschlusstour zum Lärmfeuer im Odenwald (03.10.-06.10.26)

Dieses Jahr ging es wieder zu unserem „zweiten Zuhause“, nämlich zu Isabella und Stefan ins „Zum Lärmfeuer“ in den Odenwald. Wir fühlen uns dort einfach so wohl, dass auch wiederholte Besuche noch nicht langweilig geworden sind, sondern immer wieder Spaß und Freude bereiten. Am Samstag ging es daher bei tollem Motorradwetter von der Agip in Bietigheim auf in Richtung Lärmfeuer. In Maulbronn stießen noch weitere MitfahrerInnen hinzu, so dass wir mit insgesamt 10 Motorrädern und 11 Personen unterwegs waren. Auch schon Tradition geworden ist ein Stopp bei den „Jedermänner“ in Knittlingen, die jedes Jahr am 3. Oktober das Eichenfest beim Schillerblick zum Gedenken an die Wiedervereinigung Deutschlands feiern. Nach einer Bockwurst und einem Kaffee setzten wir dann unsere Fahrt fort. Gerhard, unser Tourguide, hatte wieder eine schöne kurvige Strecke ausgesucht. Leider konnten wir dieses Jahr nicht wie geplant mit der Holzfähre beim Neckarhäuserhof übersetzen, da die Fähre kurz vor unserer Reise einen Zusammenstoß mit einem Güterschiff hatte. Die Folge: ein wirtschaftlicher Totalschaden. Das war schade, denn die Fähre gehörte schon irgendwie dazu, auch der Fährmann freute sich immer über unser Kommen und kannte uns schon, aber auch die alternative Strecke war sehr schön zu fahren. In Hirschhorn kehrten wir dann im Café am Rathaus ein. Auch das ist bereits ein fester Bestandteil unserer Anfahrt zum Lärmfeuer. Von dort sind es dann nur noch wenige Kilometer bis zum Lärmfeuer. Als wir ankamen wurden wir bereits von den mit dem Auto Angereisten erwartet und sogleich waren wir alle beim Stiefelbier in fröhliche Unterhaltungen vertieft und freuten uns darüber, ein paar schöne Tage gemeinsam verbringen zu können. Dieses Jahr war auch noch ein besonderer Gast dabei, nämlich Bernd aus Bietigheim-Bissingen. Dorthin haben wir seit vielen Jahre schöne Kontakte und haben uns daher sehr gefreut, dass er bei unserer Abschlusstour dabei war. Bei leckerem Essen und gemütlichem Beisammensein, ließen wir den Abend mit einem (oder auch zwei…drei) Odenwälder Buben (einem Kräuterschnaps) ausklingen. Der Sonntag begrüßte uns mit ebenso tollem Wetter wie der Samstag zu Ende ging, so dass wir alle ganz begierig waren, nach dem Frühstück auf’s Motorrad zu steigen und eine schöne, von Gehard geplante, Tagestour zu fahren. Auf kurvenreichen Straßen und Sträßchen – es konnte einem schon fast schwindlig werden – ging es zur Waldschänke „Bayrische Schanz“, einem Ausflugsziel im Spessart. Die Bayrische Schanz ist eine ehemalige Zollstation und ist das höchstgelegene Wirtshaus im Spessart (513 m über NN) und auf jeden Fall einen Besuch wert. Gut gestärkt ging es dann bei Sonnenschein und tollen Temperaturen wieder zurück zum Lärmfeuer. Unsere Route führte uns direkt durch Klingenberg am Main. Was wir nicht wussten, Klingenberg feierte an diesem Wochenende sein 750-jähriges Stadtjubiläum und die Straßen waren gesperrt …. aber für uns kein Problem, wir hatten ja Gerhard dabei. Wir fuhren also in die gesperrte Straße und kamen erst einmal nicht weiter, da uns ein Unimog den Weg versperrte. Gerhard bat uns stehen zu bleiben, stieg ab und ging zu den Verantwortlichen, sprach mit einem von ihnen und schwuppdiwupp, fuhr der Unimog zur Seite und wir durften durchfahren, da fühlten wir uns doch wie richtige VIPs. Am Lärmfeuer angekommen, wurde die Gruppe bereits von den 4 Autofahrern erwartet, die den Tag beim Weinfest und verkaufsoffenen Sonntag in Michelstadt verbracht hatten. Am Montag durfte sich unser Tourguide Gerhard ausruhen und „musste“ keine Tour anführen, denn Isabella, die Chefin des Lärmfeuers, schwang sich selbst auf ihre GS. Allen voran bei dann 13 Motorrädern ging es auf „Blümchentour“ über die an Wochenenden und an Feiertagen für Motorräder gesperrten Strecken. Zuerst kam Zotzenbach, um im Gorxheimertal die erste Pause bei einem Kaffee zu machen. Bis zur Mittagspause ging es auf kleinen, kurvenreichen Strecken zum Neckar und die Mittagspause fand wie gewohnt in der Snackbar statt. Die Rückfahrt führte über die Kreidacher Höhe nach Miltenberg, um am Mainpier nochmals eine kleine Pause einzulegen. Am frühen Abend waren dann alle wieder wohlbehalten am Lärmfeuer angekommen.  Leider ging die Zeit wieder viel zu schnell vorbei, vor allem bei dem vielen Sonnenschein und den idealen Temperaturen hätten wir alle noch bleiben können, um den Odenwald auf zwei Rädern zu erkunden, aber die Zeit war vorbei und am Dienstag ging es wieder nach Hause. Auch für die Rückfahrt hatte Gerhard sich eine Strecke mit schönen Kurven ausgesucht und alle kamen nach der schönen Abschlusstour wieder gut zuhause an. Vielen Dank einmal mehr an unsere Tourguides Isabella und Gerhard, an das gesamte Lärmfeuer- Team, sowie an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer für tolle Motorradtage, schöne Touren und diszipliniertes Fahren auf kurvenreichen Strecken. (Marion)

Mädelstour an den Bodensee, die Zweite (28.08.-30.08.2026)

Am letzten Augustwochenende machten sich erneut die Mädels des MCB auf, um ein gemeinsames Wochenende am Bodensee zu verbringen. Wir entschieden uns letztes Jahr bereits, dass wir noch einmal an den Bodensee wollten, da es uns dort so gut gefallen hat. Der Start am Freitag war dieses Jahr jedoch etwas holprig…nachdem es wochenlang nicht geregnet hatte, kam gerade in dieser Woche die Regenfront mit Gewitter, Starkregen und Hagel. Eigentlich wollten wir um 9 Uhr in Bietigheim an der AGIP abfahren, aber aufgrund der Wettervorhersage verschoben wir unsere Abfahrt zunächst auf 13 Uhr (dann sollte die Regenfront durch sein). Dann aber, mit Blick auf den Regenradar, entschieden wir uns spontan, doch schon um 12 Uhr aufzubrechen, da wir ja auch nicht zu spät an unserem Ziel ankommen wollten. Also trafen wir uns (6 Mädels in voller Regenmontur) an der AGIP und pünktlich um 12 Uhr ging es los in Richtung Bodensee. Überrascht waren wir, als uns 3 männliche Mitglieder des MCB mit den besten Wünschen für unsere Tour an der AGIP verabschiedeten. Den ersten Kaffee gab es dann wieder in Ziegler‘s Backstube in Nagold. Das hatte sich letztes Jahr bewährt. Auch dieses Jahr ging es wieder über den Lochenpass, der einfach viel Fahrspaß bietet. Allerdings mussten wir vorsichtig sein, da durch die vielen Regenfälle es doch hier und da immer wieder rutschige Stellen mit Ästen auf der Straße gab, aber der Großteil der Straßen war doch schon gut abgetrocknet. Das Wetter hielt auch sehr gut, erst bei unserem zweiten geplanten Stopp, ca. 50 km vor dem Ziel, fing es an zu regnen. Wir entschieden uns daher die Pause ausfallen zu lassen und schnell unter den Wolken hindurch weiter Richtung Ziel zu fahren. Im Fischerstüble angekommen wurden wir schon von den anderen empfangen und es gab erst einmal einen Begrüßungssekt. Das Schöne an unserer Mädelstour ist ja, dass auch immer ein paar Autofahrerinnen mitkommen ! Uns so waren auch dieses Mal 3 Mädels mit dem Auto dabei. Wir machten es uns an diesem ersten Abend wieder im Aufenthaltsraum des Fischerstüble gemütlich und ließen uns das Essen mit dem Lieferdienst direkt vor die Tür bringen. Am Samstag war von Regen nichts mehr zu sehen und wir konnten – wie geplant – zu unserer Tagestour aufbrechen. Geplant waren ca. 300 km, mit einem Besuch in der Alpe Dornach und dem Riedbergpass. Leider gab es auf der Tour einige Umleitungen und Straßensperrungen, so dass unsere Zeit etwas knapp wurde und wir nicht die gesamte Tour fahren konnten, so mussten wir daher die Alpe Dornach als Ziel streichen. Wir fuhren direkt zum Riedbergpass und machten unsere Pause danach im Schwabenhof in Balderschwang. Trotz der Abkürzung, der Baustellen und der Umleitungen war die Tour sehr gelungen. Tolles Wetter, schöne Straßen, tolle Aussichten auf den Bodensee – was will man mehr? Nach der Pause im Schwabenhof ging es dann zurück über viele kurvige Straßen zum Fischerstüble. Dort trafen wir gegen 17:30 Uhr wieder ein. Die Nicht-Motorradfahrerinnen entschieden sich an diesem Tag für einen Ausflug nach Lindau. Sie genossen dort den herrlichen Tag mit Sightseeing, Shopping und Eiscafé. Zusammen mit den anderen ging es dann zum Abendessen ins „Zum Fässle“ in Hagnau. Danach machten wir noch einen kleinen Spaziergang zum Hafen in Hagnau. Dort gab es im Likörladen dann noch einen kleinen „Absacker“… Walnusslikör, sehr zu empfehlen ? Am Sonntag nach dem Frühstück ging es dann leider schon wieder zurück nach Hause. Wir Motorradfahrerinnen machten noch eine kleine Pause in Gnadenweiler im Café Kapellenblick und bei Ziegler’s Backloft in Loßburg. Danach ging es über den Kaltenbronn zum Parkplatz Rauental, wo wir uns verabschiedeten. Es war wieder ein sehr schönes Wochenende und hat uns allen viel Spaß gemacht. Wir waren jetzt das zweite Mal am Bodensee und es war auch dieses Mal richtig schön. Danke an Alle, die dabei waren und ein Dank auch an den Wettergott, der es auch dieses Jahr sehr gut mit uns meinte. ? (Marion)