Winnetou und Old Halbgashand auf Rindfleischtour

In Anlehnung an SWR3: Old Plapperhand

 

Howgh, mein Bruder mit dem weiß-blauen Logo auf dem Tank deines Feuerstuhls, was für ein wundervoller Morgen? Was wird er uns wohl bringen?

 

Ich reite von hier heute nicht direkt zum Discounter des weißen Mannes, sondern in die Jagdgründe Kinzigtal, wo die Büffel stehen und nehme ein paar gleichgesinnte Schwestern und Brüder mit.

 

Mein Bruder mit dem weißblauen Logo auf dem Tank, darf dann deine Squaw, die ja ein Brexit-Logo auf dem Tank hat und ein paar andere, mit Feuerstühlen aus Fernost überhaupt mitreiten?

 

Ja, mein Bruder, wir machen heute mal eine Ausnahme.

 

So sei es.

 

Was wirst du heute tun Old Halbgashand?

 

Ich verkünde noch die Abschiedsweisheit:

Erst wenn man den familiären Hof und die Weidegründe der Büffel in Welschensteinach gesehen hat, erst wenn man dadurch erahnen kann, mit wieviel Arbeit und mit welchen Entbehrungen nach unseren Vorstellungen (Freizeit, Urlaub) eine Büffelzucht, meist im Nebenerwerbsbetrieb nur möglich ist, erst dann werdet ihr merken, was das Besondere am Weihnachtsbraten aus dem Kinzigtal ist.

 

So ritten Winnetou, seine Krieger mit dem weißblauen Logo auf dem Tank, seine Squaw und die Begleiter vom Stamme der DucYaHoSuz-Indianer über schmale Pfade zum Wigwam seines Vaters und Bruders. Der Weg dahin führte vorbei an grünen Weidegründen und unzähligen Büffelherden. Nach einer Friedenspfeife und Besichtigung des Jagd-Pueblos ging die Reise weiter. Es wurde noch eine Rast am Lagerfeuer bei “stockender Rebe“ mit „zapfender Hahn“, "rumpelden Steak" und „kochender Zunge“ eingelegt. Danach ritten Winnetou, seine Squaw und 10 andere, ziemlich satte und zufriedene Schwestern und Brüder auf Ihren Feuerstühlen langsam der Abendsonne entgegen.            

Schnuppertour Hase& Igel bei und mit        Bauer Schmidt, Weilerbach vom 09.-11.08.19

Wieder einmal großen Zuspruch fand die, von Sabine organisierte, 3-tägige Schnuppertour zum Bauer Schmidt und so reisten am Freitag und Samstag 21 MCB’ler nach Weilerbach bei Kaiserslautern. Dass so ein Wochenende auch eine Auswirkung auf den Welthandel haben könnte, dazu später.

Der erste Abend und auch teilweise die Nacht diente, wie immer, dem zeitversetzen Ankommen verschiedener Gruppen und dem dann geselligen Zusammensitzen bis in die Puppen. Das hat auch dieses Mal wieder wunderbar geklappt, bis auf das kleine Malheur eines Kumpels, der kurz vor Mitternacht in Schlafhosen im Biergarten nach Bettwäsche fragen musste. Er bekam, was er wollte, zog von dannen und so stand dem süßen Traum von einer gültigen TÜV-Plakette für seine Intruder nichts mehr im Wege.

Morgens am Samstag nach dem leckeren Frühstück, fand dann die Vorbereitung, wie Anmeldung, Einweisung, Empfang der Warnwesten statt und es gab weitere Informationen zur Organisation vom Bauer Schmidt. Pünktlich um 13 Uhr Uhr, nach dem Gruppenbild, startete der Pulk in 2 Gruppen, nämlich den Hasen, die etwas schneller fahren und durch „Ausbeulungen“ die Strecke etwas weiter ist und den Igeln mit insgesamt 38 Teilnehmern und 3 Tourguides. Das Leitsystem vom Tourguide, beim Abbiegen von der bis dahin befahrenen Strasse den Hintermann an dem neuen Wegpunkt abzustellen, wurde für Neulinge kurz geprobt, um dann direkt in den Tourbetrieb überzugehen.

Die Tour führte entlang dem Glan, durch das wunderschöne Nahetal auf der Weinstrasse, über Bad Münster am Stein nach Bad Kreuznach, wo eine Kaffeepause eingelegt wurde. Auf dem Rückweg über das Lautertal bekam dann der Begriff Hase bei einem MCB’ler eine ganz andere Bedeutung. Durch Schotter auf der Fahrbahn entschied sich der V-Stromfahrer für das geringere Risiko und hoppelte wie Meister Lampe geradeaus in die Wiese. So muss es damals auch von hinten ausgesehen haben, wenn das Feldkaninchen flüchtete, das Weiße zeigte und so der Spitznahme entstand.  Ob er dabei einen Igel überfahren hat, wurde nicht bekannt, wir denken eher nicht. Soviel zum Spass, froh daß alles gut gegangen und zurück auf der Straße, musste noch das Gras am Hauptständer entfernt werden, dann ging es mit weniger Adrenalin zurück zu Unterkunft.

Bei der Verlosung des Tourgebühr- Jackpots gewann auch noch unser Hermel zur Feier des Tages, was dann zur ersten Runde Möbellack und Klarem führte.

So nebenbei erzählte unser V-Stromfahrer, dass sein Motorrad den ganzen Tag nicht richtig Leistung hatte. Am Auspuff war auch öfters blauer Rauch zu sehen. Auf die Frage hin, wie Öl nachgefüllt wird, kam die Antwort, nach Gefühl. Nach der Kontrolle am Motorrad musste so viel Übermenge Öl abgelassen werden, dass bei In- Marktbringung ein Fallen des weltweiten Ölpreises nicht gänzlich auszuschließen wäre.

Müde vom Tag löste sich die gesellige Runde nach dem Austausch des Erlebten dann früher auf, wie am Abend zuvor.

Am Sonntag, nach dem Frühstück, führte Sabine die Gruppe bei wunderschönem Bikerwetter durch die Region Südpfalz und das Elsass sicher zurück nach Wintersdorf, wo sich das Biker Rudel (= Motorradgruppe in fester Reihenfolge, in der i.d.R nicht überholt wird) in verschiedene Richtungen auflöste.   

Es war einmal mehr eine tolle Sache beim Bauer Schmidt. Es gab viel zu lachen, Spass ohne Ende, Hin- Rückfahrt und Tagestour wurden aufgrund der Organisation, Streckenführung, Landschaft und Teilnehmer wieder zu einem der großartigsten Ereignisse, was man als Motorradfahrer erleben kann. Deshalb herzlichen Dank an Bauer Gerd Schmidt und an Sabine für die super Organisation, sowie an die Teilnehmer für die Disziplin beim Fahren und für die Geselligkeit dazwischen und am Abend. 

 

MCB Mädels on Tour

Am Freitag den 26.07.19 starteten die MCB-Mädels ihre Wochenend-Tour in den Südschwarzwald nach Todtmoos.

Für Renate, Marion, Ruth, Laura, Birgit und Sabine ging es um 08:30 Uhr von Bietigheim über den Nordschwarzwald nach Löcherberg und über den Kandel nach Todtmoos.

Dort wurde dann das Team durch Diana, Gabi und Petra komplettiert. Die 3 hatten einen Zwischenstopp in Freiburg eingelegt. Beim Italiener trafen sich alle für einen gemeinsamen Aperitif, um dann im Hotel bei leckerem Essen den Abend ausklingen zu lassen.

Am nächsten Tag haben einige die Gegend um St. Blasien, Schluchsee und natürlich Rothaus unsicher gemacht oder bei einer entspannten Wanderung die Gegend erkundet.

Die Bikerinnen haben sich den Tag über, bei bestem Wetter, in den unzähligen Kurven schwindelig gefahren.

Das 5-Gang-Menü danach war wirklich verdient. Jeder erzählte begeistert über seine Erlebnisse des Tages. Es war eine sehr ausgelassene Stimmung und die Bauchmuskeln wurden den ganzen Abend über kräftig strapaziert.

Dann ging‘s auch schon wieder nach Hause. Gestartet wurde bei Regen, dazu kam noch extremer Nebel auf, der kaum noch Sicht ermöglicht hat. Allerdings konnte das alles die Stimmung nicht trüben -   voller schöner Erinnerungen über dieses Wochenende ging die Fahrt zurück.

Die Teilnehmerinnen freuen sich jetzt schon auf‘s nächste Mal und

bedanken sich bei Sabine für die Organisation und beim Team für die tolle Stimmung.

Als Reiskocher…

… bezeichnet man gewöhnlich im Biker-Jargon Motorräder japanischer Hersteller, die jedoch an diesem Abend mangels Anfahrt mit diesen zur Kochschule wetterbedingt gar keine, das Grundnahrungsmittel aus dem asiatischen Raum für die Köchinnen und Köche auch eher eine untergeordnete Rolle spielte.

Es ging in der Eventküche im Küchenreich Bietigheim für 20 MCB‘ler um die sinnliche Gourmetküche mit Thomas Fruhen und seinen Rezepten zu „genial gesund, clever gekocht, wenig Zutaten und köstlicher Geschmack“.  

 

Nach dem Prosecco zu Begrüßung durch Thomas ging es locker und direkt über in die Zubereitung  einer Kräutersoße für Bauern-Baguette nach dem Motto „genial gesund“ mit Pinienkernen, Spinat, Minze, Peterle, etc. zur toskanischen Tomatensoße, Burger mit Rinderhack, Polenta, gratiniertes Lachsfilet, Bohnenpfanne orientalisch, um die Kochschule mit einem Quark Soufflé zu beenden. Dazwischen wurde geschnippelt, geknetet, geschält, angebraten, probiert und verfeinert und den ein oder anderen Tropfen probiert.  

Es war für alle Beteiligte ein super Abend und deshalb herzlichen Dank für die Veranstaltung in den Räumlichkeiten von Küchenreich, an Thomas für die Rezepte, toller Moderation und Motivation, an Joachim für die Organisation, an Ralf und Diana für die Weine, sowie an die MCB‘ler für die Teilnahme. Bis auf nächstes Jahr. Wir kommen wieder, vielleicht dann asiatische Küche, um Reis zu kochen und wenn das Wetter mitspielt, kommt der eine oder andere auch mit so einem Teil angefahren.

Ihr wisst schon…, siehe oben.  

Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen, Ehrungen und Vorschau auf das 40- jährige Jubiläum 

Am 05.01.2019 fand die Jahreshauptversammlung des Motorradclubs Bietigheim statt, zu der Ralf Heck die Mitglieder begrüßte. Er bedankte sich für die Anwesenheit und dankte den Vorstandsmitgliedern und Helfern für die geleistete Arbeit bei den Aktivitäten des letzten Jahres.

Die Vorstandsmitglieder berichteten über den Saisonauftakt, Teilnahme an Motorradgottesdiensten, das jährliche Sicherheits-training und die Touren nach Oberhof, ins Zweiradmuseum nach Neckarsulm, im Rahmen der Polizei BW-Aktion „Sicher im Sattel“,

Hase und Igeltour Bauer Schmidt, der Mädelstour nach Rothen-burg o.T. und der Abschlussfahrt Neckar-Odenwald, sowie von weiteren kleineren Ausfahrten.

Nach dem Kassenbericht und dem Bericht der Kassenprüfer entlastete die Versammlung die Vorstandschaft.

Die Vorstandschaft des MC-Bietigheim besteht für das Jahr 2019 aus folgenden Mitgliedern: Ralf Heck (1. Vorsitzender), Hans-Peter Wick (2. Vorsitzender), Günter Einloth (Sportwart), Martin Frank (Schriftführer), Rolf Baumgart (Kassier), Sabine Krämer, Joachim

Volz und Roman Hofmann (Beisitzer).

 

Bernhilde Rapp, Hubert Eggenreich und Kurt Behringer wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Hans-Peter Wick bedankte sich ausführlich bei den 3 Mitgliedern für die langjährige Treue

und den besonderen Verdiensten um den Verein. Dabei wurden die Ehrungsurkunden und ein kleines Präsent überreicht.

( v.l.n.r: Kurt Behringer, Bernhilde Rapp, Ralf Heck, Hubert Eggenreich und Hans-Peter Wick)

 

Nach den Detailinformationen zur Satzungsänderung informierte der Vorstand über die Planungsaktivitäten zum 40- jährigen Vereinsbestehen des Motorradclub Bietigheim/ Baden e.V.

Das wird am 29.06.2019 in der Festhalle Bietigheim analog dem legendären Anlasserfest gefeiert. Neben gemeinsamer Ausfahrt, Prämierungen von Motorrädern und weiteren Überraschungen wird der Abend mit Musikevents gestaltet.

   

Zum Schluss der Hauptversammlung gab der Vorstand mit weiteren, bereits bekannten Terminen einen Vorgeschmack auf

die Aktivitäten in 2019, es muss neben dem Feiern zum Jubiläum ja auch Motorrad gefahren werden und darauf freuen sich alle Mitglieder schon heute.